STUDIE: "ÖSTERREICH WELTMEISTER?"
09.7.2010
EUPHORIE und LETHARGIE.
DEUTSCHLAND & ÖSTERREICH,
zwei FUSSBALLSEELEN.
Paul, die Krake, das acht-beinige, wirbellose Orakel wusste Bescheid, dass Deutschland diesmal wieder nicht Weltmeister wird.
Ob Österreich je Weltmeister werden wird, darüber kann nicht einmal Paul Auskunft geben.
Die laufende Fußballweltmeisterschaft gibt Anlass, darüber zu sinnieren, warum Österreichs Nationalmannschaft bei solchen Großturnieren nicht reüssieren kann. Liegt es an den Trainern, die es nicht schaffen, die schlummernden Potentiale unserer Fußballtalente zu wecken?
Gibt es zurzeit hierzulande wirklich so hervorragende Talente, die den internationalen
Standard erreichen? Wenn man die Mannschaften aus der Dritten Welt bei der laufenden Weltmeisterschafft beobachtet, wie diese mit vollem Einsatz für die Ehre ihres Landes und
zur persönlichen Profilierung für den Transfermarkt laufen, darf man sich wohl die Frage
stellen, was mit den Österreichern los ist. Zieht der österreichische Schmäh nicht mehr oder sind unsere Kicker so saturiert, dass der Siegeswille, der für einen Erfolg notwendig ist, fehlt.
Der Vergleich der Österreichischen Fußballkultur mit der deutschen Tradition eines
unbändigen Siegeswillen, der sich gerade bei dieser WM zeigt, lässt auf grundsätzliche
mentale Unterschiede schließen. In der vorliegenden Studie wurde der Versuch gemacht,
die Anforderungsprofile der beiden Länder gegenüber zu stellen, die nicht nur für das Fußballfeld zutreffend sind.